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BG-Mitgliederversammlung ehrt BG-Mitglieder

 

 

BG-Mitgliederversammlung ehrt langjährige und verdiente BG-Mitglieder

Soest, 28. Oktober 2020 Die Mitglieder der Bürgergemeinschaft Soest e.V. trafen sich gestern Abend unter Beachtung strenger Hygienemaßnahmen im Bürgerschützenhof, um ihren Verein neu aufzustellen. (zum Artikel) Unter verschärften Hygienerichtlinien mit Masken und ohne das sonst übliche Händeschütteln erfolgten nach den Wahlen die Ehrungen für langjährige und verdiente BG-Mitglieder. Einige Ehrungen mussten nachgeholt werden, da Veranstaltungen, wie unter anderem die 60-Jahrfeier der BG, corona-bedingt ausgefallen sind.

Foto v.l.n.r.: Geehrt wurden Wilfried Schmidt (30 Jahre) Marion Rösler (20 Jahre), Rolf-Dieter Henke (40 Jahre) und Waldemar Schwarz (10 Jahre). Längere als Rolf-Dieter Henke sind nur noch zwei Mitglieder dabei: Rudi Sendrowski und Rolf Strothkamp, die aus gesundheitlichen Gründen gestern Abend nicht dabei sein konnten.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden folgende Mitglieder geehrt, die nicht anwesend waren: Gerhard Brand, Sigrid Eckhoff, Gisela Karrie, Gerhard Oertel, Helmut Raupach, Monika Tschapek-Güntner.

 

BG-Mitgliederversammlung wählt neuen Vereinsvorstand

 

 

BG-Mitgliederversammlung wählt neuen Vereinsvorstand - Andrea Câmen und Michael Deitermann sind die neuen Vorsitzenden

Soest, 28. Oktober 2020 Die Mitglieder der Bürgergemeinschaft Soest e.V. trafen sich gestern Abend unter Beachtung strenger Hygienemaßnahmen im Bürgerschützenhof, um ihren Verein neu aufzustellen. Andrea Câmen (57) und Michael Deitermann (34) wurden einstimmig als neue Vereinsspitze gewählt. Die beiden werden von Michael Gröschler und Andreas Kappelhoff als Beisitzer unterstützt, Alessandro Paradiek ist Kassierer.

Nach dem enttäuschenden Ergebnis bei den Kommunalwahlen hatten Jan Jäschke und Andreas Kappelhoff ihren Vorsitz und stellvertretenen Vorsitz zur Verfügung gestellt. Thomas Feldkamp hatte seinen Posten als Beisitzer wegen Ärger um seinen Reservelistenplatz zuvor bereits hingeworfen und in der Sitzung seinen Rücktritt bestätigt. Manuela Gebel, ehemalige Ortsvorsteherin von Müllingsen und langjähriges Vorstandsmitglied der BG, wollte aus gesundheitlichen Gründen nicht noch einmal antreten, ebenso stellte Uli Becker seinen Posten als Kassierer zur Verfügung. So musste dieses Mal - bis auf die Schriftführung durch Maria-Luise Pepinghege - fast der gesamte Vorstand neu gewählt werden. Danach erfolgten die Ehrungen für langjährige und verdiente BG-Mitglieder.

 „Ich freue mich mit diesem Team die Vereinsarbeit anzugehen“, so Andrea Câmen nach ihrer Wahl. „Wir alle sind überzeugt von der BG und einer modernen, pragmatischen Politik, die nur dem Bürger verpflichtet ist und keinem Parteiprogramm“. Alle seien hochmotiviert, niemand hätte die Aufgabe zögerlich übernommen. Ein Programmgerüst steht und wurde den Mitgliedern in einer Präsentation vorgestellt: Veranstaltungen sollen in anderer Form wiederbelebt und neue Aktionen in der Stadt und auf den Dörfern dazukommen, die Medienarbeit auf mehr Schultern verteilt, der Newsletter wieder regelmäßiger erscheinen, die Mitgliedsarbeit organisatorisch optimiert und die Mitglieder wieder mehr einbezogen werden. „Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir innerhalb der BG die Digitalisierung weiter vorantreiben müssen“, ergänzt der stellvertretene Vorsitzende, Michael Deitermann, die Aufgabenliste und meint damit bspw. einen Monitor für Videokonferenzen, einen neuen Beamer sowie Cloud-Lösungen für das mobile Arbeiten. Wie Michael Gröschler, der zum 1. Beisitzer gewählt wurde, arbeitet auch er in der IT, so dass dem BG-Vorstand nun gleich zwei Experten auf dem Gebiet angehören.

„Der Generationenwechsel nach der Ära Rolf Strothkamp sei zwar geschafft“, erklärt Andrea Câmen die künftigen Aufgaben, doch es fehle den Köpfen der neuen BG noch an Bekanntheit und der Wählergemeinschaft insgesamt an einer klaren Ausrichtung. Für letztere sei die Fraktion zuständig, nicht der Verein. BG-Fraktionsvorsitzender, Andreas Kappelhoff, der im Vorstand nun als Beisitzer fungiert, hat dafür Anfang 2021 bereits einen Workshop geplant. Das vorrangige Ziel des Vorstandes müsse zunächst jedoch sein, das verloren gegangene Vertrauen durch eine falsche Kommunikation rund um die Reserveliste wiederaufzubauen.

Unter verschärften Hygienerichtlinien mit Masken und ohne das sonst übliche Händeschütteln erfolgten nach den Wahlen die Ehrungen für langjährige und verdiente BG-Mitglieder. Einige Ehrungen mussten nachgeholt werden, da Veranstaltungen, wie unter anderem die 60-Jahrfeier der BG, corona-bedingt ausgefallen sind. (Zum Artikel)

 

 Fotograf: Timo Beylemans

 

Gefährlicher Kreisverkehr am Bahnhof

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Ruthemeyer,

namens der Fraktion der BG Bürgergemeinschaft Soest bitte ich um Beantwortung der nachfolgenden Frage unter dem TOP „Anfragen von Ratsmitgliedern“ in der nächsten Ratssitzung. Da bis dahin noch einige Tage Zeit ist, wird die Verwaltung sicher bis dahin eine ausführliche Antwort geben können:

  

Wie gedenkt die Stadt mit der offenbar für Radfahrer gefährlichen Situation im Kreisverkehr vor dem CityCenter umzugehen?

 


Erläuterung:

Nach dem Umbau des o.g. Kreisverkehrs im Sommer kommt es offenbar immer wieder zu gefährlichen Situationen für Radfahrer. Mehrere Radfahrer sind im neu gestalteten Kreisverkehr schon gestürzt.

Zu warten, bis jemand schlimmere Verletzungen als ein aufgeschlagenes Knie hat, kann sicher nicht die Option sein.

Der Kreisverkehr ist ein besonders stark befahrener Knotenpunkt in unserer Stadt. Besonders zu den Hauptverkehrszeiten kommt es immer wieder zu langen Rückstauungen sowohl aus Richtung der Wallburger Unterführung wie auch aus anderen Richtungen. Kein Wunder also, dass Autofahrer hier ohnehin schon genervt sind. Immer wieder kommt es vor, dass Autofahrer die Radfahrer, für die es keine eigene Spur gibt, bedrängen. Insbesondere weniger selbstsichere Radfahrer werden versuchen, dem bedrängenden Autofahrern Platz zu machen, obwohl dafür kein Raum ist. Kommt der Radfahrer dann zu nah an die flache  Kante der Sperrfläche, ist der Sturz fast zwangsläufig vorprogrammiert.

Erschwerend kommt hinzu, dass durch die geringe Höhe und die weiße Farbe der Kante, diese nicht unmittelbar als Kante wahrgenommen wird. Der Straßenraum wirkt somit größer als er tatsächlich ist.

Wie also, kann das Problem gelöst werden? Können durch andere Markierungen oder ähnliche Maßnahmen die Verkehrsteilnehmer bessere Orientierung bekommen? 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Kappelhoff

für die BG-Fraktion

 

BG-Antrag: LKW-Verkehre aus der Innenstadt raushalten

 

BG-Antrag 01/20: In unserem ersten Antrag in der neuen Legislaturperiode geht es um die nicht zwingend notwendige LKW-Verkehre, die wir aus der Innenstadt halten wollen. Wie bereits in der Presse berichtet wurde, hat unser Mitglied Michael Gröschler (Wahlbezirk 16) die LKW-Verkehre Richtung Innenstadt näher unter die Lupe genommen und festgestellt, das diese oft nur die falsche Route nehmen. Die Verwaltung soll nun prüfen und umsetzen, was möglich ist, um die LKW auf die vorgesehenen Routen zu lenken.

Antrag „LKW-Verkehr“

Beratungen in den Sitzung der zuständigen Ausschüsse und Gremien

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Ruthemeyer,

Die Fraktion der BG Bürgergemeinschaft Soest beantrag:
Der Rat der Stadt Soest beauftragt die Verwaltung Maßnahmen zu prüfen und zur Beschlussfassung vorzulegen, die geeignet sind, unnötigen LKW-Verkehr aus dem inneren Stadtgebiet heraus zuhalten

Begründung
In letzter Zeit mehren sich Vorfälle mit LKW im Stadtgebiet, wovon zwei mit Todesfolgen endeten. Dies ist eine Gefahr für die Bürger und eine Belastung für die LKW Fahrer. Dabei ist zu beobachten, dass viele dieser Fahrten unnötiger Weise in Wohnlagen unterwegs sind. Ob diese LKW Fahrer aus Gleichgültigkeit handeln, einem falschen Navi folgen oder einfach nur fehlgeleitet sind ist dabei belanglos.

Die Zone, ab der LKW nicht mehr in das innere Stadtgebiet fahren sollen ohne dafür berechtigte Gründe zu haben, definieren wir mit der Ringstraße (alte B1 und folgende). Ab hier sollten alle Zufahrten in Richtung Innenstadt entsprechend deutlich so gekennzeichnet sein, das den LKW-Verkehr - außer bei berechtigtem Anliegen- ausschließt. Ein Beispiel dafür haben wir bereits an der Kreuzung Niederbergheimer Str. und Seidenstücker Weg/Lippstädter Straße.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Kappelhoff für die BG-Fraktion

Initiator des Antrages: Michael Gröschler


 

BG-Antrag: Mehr Freilaufflächen für Hunde

 

BG-Antrag 02/20: Wir beantragen, eine Freilauffläche für Hunde im Baugebiet Soest Nord einzurichten und die Prüfung weiterer geeigneter Flächen in der Nähe von Wohnquartieren. 

Die Fraktion der BG Bürgergemeinschaft Soest beantrag:

1. Einrichtung einer Freilauffläche für Hunde im Baugebiet Soest Nord
2. Prüfung von geeigneten Flächen für die Errichtung weiterer wohnquartiersnaher Freilaufflächen für Hunde 

Begründung:
Im Soester Norden entsteht gerade ein großes neues Wohngebiet mit ca. 600 Wohneinheiten.

Viele der neuen Bewohner werden einen Hund besitzen oder anschaffen. Da die Grundstücke für individuelle Bauprojekte relativ klein sind und darüber hinaus auch eine größere Anzahl von Mehrfamilien-Häusern geplant sind, stellt sich den Hundebesitzern die Frage, wo Sie mit ihrem Vierbeiner den nötigen Auslauf finden.

In der benachbarten Feldflur wurden in der Vergangenheit von Naturschutzverbänden und Jägerschaft erhebliche Anstrengungen zum Schutz von Bodenbrütern wie z.B. Kibitz, etc. unternommen. Weitere Wildtiere wie Hasen, Fasan, Rebhuhn, Feldlerche, Wiesenweihe u.v.m. benötigen insbesondere in der Setz- und Aufzuchtzeit Ruhe für die erfolgreiche Aufzucht des Nachwuchses. Durch frei laufende Hunde werden die Anstrengungen der Naturschützer schnell und gründlich zu Nichte gemacht.

Um den Hundehaltern eine geeignete Alternative anzubieten, beantragen wir daher die Einrichtung einer umzäunten Freilauffläche ähnlich der zwischen Sigefridwall und Osthofenfriedhof. Diese könnte innerhalb des geplanten Grünzuges im Wohngebiet ausgewiesen werden. Hier können die Hunde von der Leine gelassen werden, ohne die Schutzmaßnahmen des Natur- und Artenschutzes zu konterkarieren und ohne andere Mitmenschen zu belästigen.
Im Weiteren bitten wir zu prüfen, ob und wo im Bereich anderer Wohnquartiere, z.B. Adam-Viertel, ähnliche Flächen eingerichtet werden können. Im Soester Süden/Südwesten stellen sich letztlich ähnliche Problematiken. Die dezentrale Einrichtung solcher Flächen in der Nähe der jeweiligen Wohnquartiere ist erheblich für die Akzeptanz und Nutzung dieser Einrichtungen.

 

 

 

Über uns

Seit mehr als 50 Jahren sind wir im Einsatz für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Soest - offen, unabhängig und bürgernah ist unsere Politik.

Die BG Soest e.V. wurde 1959 gegründet. Damit sind wir eine der ältesten unabhängigen Wählergemeinschaften in NRW. Seit 1969 stellen wir fast durchgängig die drittstärkste Fraktion im Soester Rat und sind somit ein fester Bestandteil der Kommunalpolitik in Soest.

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