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Wallsanierung - noch mehr Diskussion und Kompromisse nicht sinnvoll

 

Frage der Woche vom Soester Anzeiger zum Thema "Stopp der Wallsanierung" +++ In Soest werden gerade Unterschriften für einen Baustopp bei der Wall-Sanierung gesammelt. +++ Wie werden Sie mit der Forderung nach Baustopp und erneuter Debatte umgehen?+++ Wo sehen Sie (mögliche) Versäumnisse im bisherigen Verfahren? +++ Die Initiativen bemängeln unter anderem, dass allein für den breiteren Durchgang durch die Wallmauer hin zu den Rosengärten 600.000 Euro fällig werden. In der Tat: Viel Geld. Oder wie sehen Sie es?

Soest, 14.10.2019 „Erstmals wurde ein ganzheitliches Konzept für den Erhalt des Walls für die nachfolgenden Generationen auf den Weg gebracht. Es ist das wichtigste Projekt aller Zeiten in Soest. Daher wurde ein Prozess gewählt, der mehr Bürger, Spezialisten und Wünsche einbezogen hat als üblich – Verbesserungen und Korrekturen des Verfahrens inkl. Die Wall-Linden-Initiative wurde u.a. einbezogen und ein Wall-Beirat mit Fachexperten aus anderen Städten installiert. Jeder Baum wurde einzeln unter die Lupe genommen, jede Maßnahme mehrfach geprüft. Erst danach wurde entschieden und mit ersten Bau- und Pflanzmaßnahmen begonnen. Ein Stopp des Prozesses würde die Arbeit von Jahren über den Haufen werfen, Fördermittel einfrieren, uns später ein Vermögen kosten und das Nachpflanzen von Bäumen ausbremsen. Wir setzten uns für mehr Demokratie vor Ort ein, aber nicht dafür, dass wir handlungsunfähig werden und alles erneut diskutieren.“

Steffi Deitermann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der BG-Junges Soest e.V.
(920 von 920 Zeichen inkl. Leerzeichen, die uns der Soester Anzeiger als Wählergemeinschaft zur Verfügung stellt)

 

Infografik zu unseren 6 Anträgen zum Klimaschutz

 

 

Infografik +++ Alle Anträge unten in Kurzform +++ Die Original-Anträge stehen hier

Gedenken zur Reichsprogromnacht benötigt ungeteilte Aufmerksamkeit

 

Frage der Woche vom Soester Anzeiger zum Thema "Gedenken Reichsprogromnacht" +++ Seit vielen Jahren ist es in Soest üblich, die Gedenkstunde zur Erinnerung an die Pogromnacht vom 9. November 1938 mit „Rücksicht“ auf die Kirmes zu verschieben. Auch in diesem Jahr trifft der Tag auf den Kirmes-Samstag. +++ Wäre es vor dem Hintergrund des Anschlags auf die Synagoge in Halle in der vergangenen Woche nicht ein überzeugendes Zeichen, die Soester Gedenkstunde direkt am 9. November aufzuziehen? Falls Sie dieser Meinung sind, unternehmen Sie was, damit dies denn auch in die Praxis umgesetzt wird?

Soest, 24.10.2019 „Ein ernsthaft gemeintes Gedenken an den 9./10. November 1938 heißt, sich immer wieder bewusst zu machen, dass es der Auftakt zur systematischen Vernichtung der Juden durch die Nazis war. So etwas darf sich nie, nie wiederholen. Deshalb müssen wir die Erinnerung an den 9. November genauso wachhalten wie an die Gräueltaten, die danach folgten. Das gelingt nur, wenn wir eine ungeteilte Aufmerksamkeit für die Geschehnisse herstellen können – von der Presse, der Öffentlichkeit und auch der Bürgerinnen und Bürger, die an der öffentlichen Gedenkfeier teilnehmen möchten. Zur Allerheiligenkirmes in Soest gelingt das nicht; jedoch in der Woche danach. Dann gedenken wir der Opfer der Reichsprogromnacht, der unbekannten Opfer des Krieges und der Bombenangriffe auf Soest. Einen angemessenen Rahmen für ein aufrichtiges Erinnern zu schaffen, sollte uns wichtiger sein als ein Datum.“

Maria-Luise Pepinghege, BG-Ratsmitglied und Vorsitzende des Kulturausschusses
(882 von 920 Zeichen inkl. Leerzeichen, die uns der Soester Anzeiger als Wählergemeinschaft zur Verfügung stellt)

 

Unsere 6 Anträge zum Klimaschutz (Original-Anschreiben)

 

Unsere Anträge zum Klimaschutz in Soest +++ Zur Behandlung in den zuständigen Ausschüssen und im Rat +++ Die Schreiben sind im September an den Bürgermeinster gegangen +++ Absender ist immer der Fraktionsvorsitzende

Soest, September 2019 Dabei geht es um folgende Themen: Bäume, Blühstreifen und Hecken in Soest und in den Ortsteilen, Nachpflanzen von Bäumen nach Fällungen, PV-Anlagen auf Freiflächen mit einer  Bürgerbeteiligung, PV-Anlagen auf Dächern und Fassadenbegrünung, Dächer mit PV-Anlagen oder Begrünung bei Wohnbau und Gewerbegebieten sowie mehr Fahrradständer in der Innenstadt. Übersicht über die sechs Anträge:

 

 

Regelmäßige Investitionen in unsere Schulen und Förderung der Digitalisierung

 

Foto: Pixabay, keine Soester Schule

Frage der Woche vom Soester Anzeiger zum Thema "Investitionen in Schulen" +++ Was werden die Parteien tun, um die Schulen insgesamt (und nicht nur einzelne "Leuchtturmprojekte") unter ökologischen, inklusiven, digitalen, bzw. insgesamt nach den heutigen Anforderungen zu gestalten. +++ Ein weiterer Teilaspekt ist: Wie werden darüber hinaus Schüler*innen und Lehrer*innen und andere Schulnutzer vor Asbest und anderen verbauten Schadstoffen sowie vor Schimmel geschützt?

Hintergrund der Fragen war ein Leserbrief zu dem Thema: ... Viele Soester Schulen sind baulich veraltet und lange defekt (z.B. Toiletten, defekter Sonnenschutz, feuchte und blinde Fenster),energetisch in einen sehr schlechten Zustand, noch nicht bereits für Inklusion (Stufen, schlechte Raumakustik) digital komplett rückständig und für heutige Unterrichtskonzepte nicht richtig zugeschnitten. "Gute Schule" ist mehr als die Herstellung von funktionsfähigen Toiletten, die 8-10 Jahre (Beispiel Convos) defekt waren. ...

Soest, 14.10.2019 „Für die Instandhaltung der städtischen Gebäude, inkl. 8 Grundschulen, 8 weiterführenden Schulen, Sonderschulen und Sporthallen gibt es eine Prioritätenliste, die laufend abgearbeitet wird. Aus finanziellen, zeitlichen und personellen Gründen kann nicht alles auf einmal erledigt werden. Die Liste ist nach Wichtigkeit sortiert und wird ständig aktualisiert. Hören wir als Politiker von untragbaren Zuständen, gehen wir dem nach und können auch veranlassen, dass Maßnahmen vorgezogen werden. Größere Reparaturen und Umbauten können meist nur in den Ferien erfolgen. Die Stadt hat außerdem rechtlich die Pflicht zur Abwehr von Gefahren. Dazu werden regelmäßig alle Schulgebäude u.a. auf Schadstoffe untersucht. Im Vergleich zu anderen Städten müssen sich die Soester Schulen nicht verstecken - speziell für die Digitalisierung gibt die Stadt aktuell und in den nächsten Jahren überdurchschnittlich viel Geld aus“.  

Andreas Kappelhoff, Fraktionsvorsitzender BG-Junges Soest

(914 von 920 Zeichen inkl. Leerzeichen, die uns der Soester Anzeiger als Wählergemeinschaft zur Verfügung stellt)

 

Über uns

Seit mehr als 50 Jahren sind wir im Einsatz für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Soest - offen, unabhängig und bürgernah ist unsere Politik.

Die BG Soest e.V. wurde 1959 gegründet. Damit sind wir eine der ältesten unabhängigen Wählergemeinschaften in NRW. Seit 1969 stellen wir fast durchgängig die drittstärkste Fraktion im Soester Rat und sind somit ein fester Bestandteil der Kommunalpolitik in Soest.

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